Zur Geschichte der Gebets-Seelsorge

Die Wurzeln der Gebets-Seelsorgebewegung sind in Amerika zu finden. Prägend für diese Art der Seelsorge sind die Grundhaltungen, die C. Rogers in die Beratungsarbeit eingeführt hat: Authentizität (Echtheit), Akzeptanz (bedingungslose Annahme ohne Wertung), Empathie (Einfühlung).

Agnes Sanford, die Frau eines anglikanischen Pfarrers, machte persönliche Erfahrungen mit dem Gebet um Heilung bei seelischen Verwundungen und körperlichen Krankheiten, die sie 1949 in ihrem Buch The healing light niederschreibt. Zusammen mit Fritz Künkel, Psychologe und Kinderarzt, hält sie Seminare für innere Heilung.

Die Anglikanerin Anne White lernt diese Arbeit (prayer-counselling) kennen und erkennt eine Struktur, die bis heute für die Gebets-Seelsorge-Seminare von Bedeutung ist: Im Hören auf Impulse des Heiligen Geistes geht es im Gebet um Heilung in vier Bereichen, die miteinander verwoben sind: um Heilung von Wunden, um Lösung von Gebundenheiten, um Befreiung von negativen Kräften, um Vergebung von Schuld.Durch Anne White breitet sich die Arbeit in mehreren Ländern aus.

Die Bewegung der Gebets-Seelsorge existiert seit 1966 in England, seit 1978 in den Niederlanden, seit 1983 in der Schweiz und seit 1987 in Deutschland.

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